Sie haben Fragen? Wir haben Antworten.
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um unser Angebot. Kurz, klar und ohne Umwege. Falls etwas offen bleibt, melden Sie sich direkt bei uns.
Fragen & Antworten
Wenn Sie eine Anfrage zu Verfügbarkeiten haben, schicken Sie uns am besten eine Email mit Ihren konkreten Fragen. Haben Sie speziellere Fragen zum Anbau, zu Sorten und Handhabe, rufen Sie uns gerne zu unseren Öffnungszeiten an und wir beraten Sie individuell zu all Ihren Anliegen.
Ihre Anfragen können Sie uns immer gerne telefonisch oder via Email an info@graeb.com durchgeben. Wenn die Verfügbarkeiten gegeben sind, erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot. Bestätigen Sie uns dieses, reservieren wir Ihnen gerne die angefragten Bäume und schicken Ihnen eine verbindliche Auftragsbestätigung.
Unsere Beratungen sind immer kostenfrei. Mit unserer Expertise möchten wir Ihnen unser Wissen rund um den erfolgreichen Obstanbau zur Verfügung stellen. Hierfür haben wir gut ausgebildetes Fachpersonal und stehen in engem Kontakt mit Züchtern und Instituten, um Sortenentwicklungen im Blick zu behalten. Je nach Region arbeiten wir mit Beratern und Gebietsvertretern zusammen. Sollten Sie hierzu direkt Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns.
Je nach Region und Stückzahlen planen wir zwei Wochen vor den Auslieferungen die ersten Touren. Hier versuchen wir für alle Kunden die kostengünstigste Variante zu finden. Oftmals können wir Regionen und Kunden zusammenlegen und dementsprechenden die Auslieferungen durchführen. Hierbei berücksichtigen wir immer Ihre Wünsche und suchen für alles eine Lösung. Ein großer Dank an alle Kunden geht raus, die sich auch in der letzten Saison wieder bereit erklärt haben, Bäume anderer Kunden mit anzunehmen und die Abholung vor Ort mit organisiert haben!
Eine Herbstpflanzung hat unserer Erfahrung nach viele Vorteile. Die Bäume können sich über den Winter gut an dem neuen Standort etablieren. Das Wurzelwerk erhält mehr Stabilität und ist von Anfang an besser mit Wasser versorgt. Wo sonst bei einer Frühjahrspflanzung die Gefahr des Austrocknens größer ist, oder sogar bewässert werden muss, ist die Wasserversorgung bei einer Herbstpflanzungen weniger ein kritischer Faktor. Wir lagern im Winter unsere Bäume im Einschlag und haben keine Kühlmöglichkeiten, daher muss eine Auslieferung bis Ende Februar erfolgen, sollte es im Einzelfall nicht anders möglich sein auf eine Frühjahrpflanzung auszuweichen. Dies kann witterungsbedingt und Standortbedingt erforderlich sein. In manchen Jahren, je nach Witterung kann auch eine Auslieferung bis in den März möglich sein. Eine Lagerung im Einschlag ist gegen einen geringen Aufpreis individuell vereinbar. Sprechen Sie uns gerne an.
Je früher desto besser 😊… vor allem bei größeren Stückzahlen empfiehlt es sich fast ein bis zwei Jahre im Voraus zu planen. Reguläre und gut gefragte Sorten haben wir auf gängigen Unterlagen in großen Stückzahlen vorrätig, da kann es reichen im Frühjahr für den kommenden Herbst anzufragen. Sollten Sie speziellere Wünschen haben, ist dies gut immer im Voraus zu planen. Auch kann dies für Sie preisliche Vorteile haben, wenn wir mit Ihnen zwei Jahre im Voraus planen können.
Bei der Unterlagenwahl stellen sich immer folgende Fragen, handelt es sich um einen Nachbau, ist der Standort eher in trockenerem Klimaregionen oder nass und handelt es sich um eine Sorte mit hohen Erträgen?
In trockeneren Regionen oder im Nachbau empfiehlt sich tendenziell eine starkwüchsigere Unterlage. Fertile Sorten haben meist höhere Erträge, auch hier empfiehlt sich eine starkwüchsigere Unterlage, doch auch hierbei kann der Standort ebenfalls entscheidend sein.
Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an. Bei den Süßkirschen veredeln wir aktuell viel auf Gisela 5 und immer mehr auch auf Gisela 13. Andere gerne in Absprache und als Auftragsveredelung.
Wir sind sehr genau in unseren Qualitätszuteilungen. Hierfür wird über das Jahr mehrfach der Bestand und die Entwicklung der Bäume begutachtet, um schon vor den Auslieferungen unseren Kunden Tendenzen zu den zu erwartenden Qualitäten geben zu können. Die Einteilung in vier verschiedene Abstufungen hat sich über die Jahre bewährt, so können die Wünsche und Anforderungen der Kunden in einem Großteil der Bestellungen vorab besprochen und berücksichtigt werden.
Sobald Sie die Bäume von uns erhalten, können Sie die Wurzeln mit einem Wasserschlauch gut befeuchten und ggf. mit feuchten Tüchern, abdecken. Bitte auf keinen Fall komplett oder für längere Zeit in Wasser einlegen. Zum einen sind die Bäume und Wurzeln im Herbst schon in der Ruhephase und brauchen nicht viel Wasser, selbst wenn sie von außen trocken aussehen, haben Sie auch bei uns gut Feuchtigkeit bis zum Versand mitbekommen, sodass Sie nur äußerlich „trocken“ erscheinen. Können Sie die Bäume nicht direkt oder innerhalb von 2-5 Tagen pflanzen, so schlagen sie diese in einem vorgefrästen Feldstreifen in den 5er-Bündeln ein, so dass alle Wurzeln bedeckt sind. So könnten Sie auch im Zweifel Überwintern. Eine Einlagerung im Kühlhaus ist auch möglich, hierbei sollten die Wurzeln im besten Fall mit Sand bedeckt sein und feucht gehalten werden. Eine Einlagerung mit Früchten, wie z.B. Äpfeln, wird nicht empfohlen.
Markengeschütze Sorte aus unserem Sortiment verlangen einen Nichtvermehrungsvertrag des Lizenzinhabers oder Züchters. Dies dient lediglich dem Schutz der Sorte und der Einhaltung der Lizenzbedingungen. In diesen ist klar geregelt, wie der Schutz der Sorte gewährleistet wird. Für Sie als Anbauer bedeutet dies nur, dass Sie die Verträge unterzeichnen und angeben auf welchem Flurstück die Sorte angebaut wird. Es soll vor allem die illegale Vermehrung einer Sorte verhindern. Züchtungen allgemein sind kostspielig und sehr zeitintensiv.
Ja, je nach Fruchtart werden die Bäume nach der Pflanzung ihrer gewünschten Erziehungs- und Anbauart entsprechend geschnitten. Sollten Sie hierzu spezielle Beratung wünschen, sprechen Sie uns gerne an.
Es gibt zwei Aussagen, die man leicht verallgemeinern kann. Nie zu vergessen, dass nach wie vor viele Variablen immer mit zu berücksichtigen sind.
Sorten mit hohen Erträgen sind aufgrund der Wasserverteilung auf viele Früchte platzstabiler, als Sorten oder Ertragsjahre mit geringerem Behang. Zudem sind festere Sorten auch tendenziell platzempfindlicher, aufgrund der hohen Festigkeit des Shelf lifes.
Es gibt im praktischen Anbau sicherlich Maßnahmen, die die Festigkeit beeinflussen können, doch auch hier gibt es mehrere Faktoren zu beachten. Diese sind sehr Standort variabel.
Zur Evaluation unseres Sortiments, wie beispielsweise die Ertragseigenschaften und Gesundheit der jeweiligen Sorten über die Jahre, gibt es eine 5ha große Versuchsanlage in der durch Fachpersonal akribisch alle Daten über das Jahr festgehalten werden.
Das Weinbauklima am Standort zwischen Rhein und Mosel ist durch niederschlagsarme Sommer geprägt. Die durchschnittlichen jährlichen Niederschläge liegen zwischen 500–600 mm/m². Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 10,8 °C. Das hiesige Klima fördert eine frühe Holzausreife und Baumgesundheit während der Anzucht.
Der vulkanische Verwitterungsboden weist einen hohen Bimsgehalt auf, welcher eine gute Durchlüftung des Bodens fördert. Unsere Böden zeichnen sich durch ein hohes Speichervermögen für Wasser sowie eine schnelle Erwärmung aus und bieten somit optimale Bedingungen für die Anzucht von Steinobstgehölzen.
In unseren jeweiligen Sortenbeschreibungen finden Sie den Hinweis auf die Fertilität. In der Regel rechnen wir mit 10% Bestäubersorten in einer Anlage, die Erträge zu sichern. Je nach Pflanzung kann dies auch variabler gestaltet werden. Sprechen Sie uns bei Fragen gerne an.
Die Reiser aus unserem eigenen Schnittgarten werden regelmäßig beprobt. Für die Veredelungen nutzen wir größtenteils Material der Sorten aus unseren eigenen Schnittgärten.
Nicht ausschließlich, aber die gängigen neuen und bewährten Sorten stehen bei uns im eigenen Reiserschnittgarten. So halten wir unsere Ansprüche an Qualität und Virusprävention ein. Durch die kurzen Wege im Veredelungsprozess sind wir in der Lage hohe Erfolgsraten in den Anwachsergebnissen zu erzielen. Jährlich werden in unseren Reiserschnittgärten Virustestungen durchgeführt, um ein gesundes Ausgangsmaterial zu gewährleisten.
Wir kontaktieren jeden auf der Warteliste, sobald Kontingente wieder verfügbar wären. Und fragen der Reihe nach ab. Ansonsten besteht natürlich auch immer die Möglichkeit direkt für die nächste Pflanzsaison zu bestellen.
Schon frühzeitig haben wir uns in unserer Baumschule auf das Steinobst konzentriert. Durch unsere langjährige Erfahrung im Anbau, in eigenen Versuchsgärten und in enger Zusammenarbeit mit Züchtern und Lizenzgebern sehen wir hier nach wie vor eine große Chance für die Anbauer. Auch von Seiten des LEH oder dem Endverbraucher wird qualitativ hochwertige Ware mit entsprechenden Eigenschaften geschätzt.
Im speziellen sind im Sortiment der Aprikosen je nach Standort gute Erträge mit einer guten Fruchtqualität gesichert zu produzieren. Allgemein gibt es im derzeitigen Steinobst-Angebote viele gute etablierte und neue Sorten.
Gerade auch in der Direktvermarktung reagieren die Kunden durchweg positiv auf Qualitätsware, hier ist es auch möglich speziellere Sorten an die Endverbraucher heran zu tragen, wie z.B. die bicoloren Kirschen, die mit einem runden fruchtigen Geschmack und ihrer Optik hervorstechen, sowie die dunkleren Aprikosen, die immer mehr angefragt werden im Vergleich zu den üblich einfarbig-orangen Sorten.
Allgemein wird es den Anbauern immer schwieriger gemacht auf geeignete Pflanzenschutzmittel zuzugreifen, da die Zulassungen immer geringer werden. Die vermehrte Zuwanderung invasiver Arten wird zunehmenden Thema werden.
Aktuell stellen die Kirschessigfliege, die Mittelmeerfruchtfliege und verschiedene Wanzenarten die Anbauer vor größere Herausforderungen. Hier sehen wir eine wirtschaftliche Problematik der Effizienz zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gegenüber den zu erwartenden Gewinnmargen für die Zukunft bei den besonders bei spätreifenden Süßkirsch-Sorten.
Tendenziell kann man feststellen, dass die Perioden von regenreichen- oder trockenen Phasen insgesamt länger oder intensiver werden.
Ebenso sind die Temperaturen merkbar angestiegen. In der Baumschule haben wir, verglichen zu von vor 30 Jahren, eine längere Vegetationsperiode, was unseren Bäumen und ihrem Wachstum zugutekommt.
Ein Teil unserer Flächen sind bewässerbar. Vor allem unsere Unterlagen werden dort angepflanzt.
Allgemein kommt das Steinobst mit trockeneren Zeiten gut zurecht. Am Rande der Eifel profitieren unsere Bäume von nährstoffreichem vulkanischem Boden. Wir sehen eine zu regelmäßige Bewässerung eher problematisch an unserem Standort.
Uns ist wichtig, dass unsere Bäume robust und gesund sind. Wir kommen mit unserem Standort noch gut mit den klimatischen Bedingungen parat.
Unser Fokus liegt im in der Bedienung der Erwerbsanbauer. Aufgrund der angefragten Mengen in Volumen und Stückzahl sind Einzelbäume für uns mit zu hohem Aufwand verbunden und logistisch in unseren Betriebsabläufen nicht realisierbar.