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Sie haben Fragen? Wir haben Antworten.

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um unser Angebot. Kurz, klar und ohne Umwege. Falls etwas offen bleibt, melden Sie sich direkt bei uns.

Fragen & Antworten

Prinzipiell empfehlen wir die Herbstpflanzung, da die Bäume sich über den Winter schneller am Standort etablieren und somit bestens in den Jahreszyklus einfinden können. Die Wurzeln entwickeln sich besser und damit ist die Rate der Ausfälle und die Anwachsrate potentiell besser. 

Bei der Unterlagenwahl stellen sich immer folgende Fragen, handelt es sich um einen Nachbau, ist der Standort eher in trockenerem Klimaregionen oder nass und handelt es sich um eine Sorte mit hohen Erträgen?

In trockeneren Regionen oder im Nachbau empfiehlt sich tendenziell eine starkwüchsigere Unterlage. Fertile Sorten haben meist höhere Erträge, auch hier empfiehlt sich eine starkwüchsigere Unterlage, doch auch hierbei kann der Standort ebenfalls entscheidend sein. 

Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an. Bei den Süßkirschen veredeln wir aktuell viel auf Gisela 5 und immer mehr auch auf Gisela 13. Andere gerne in Absprache und als Auftragsveredelung. 

Es gibt zwei Aussagen, die man leicht verallgemeinern kann. Nie zu vergessen, dass nach wie vor viele Variablen immer mit zu berücksichtigen sind. 

Sorten mit hohen Erträgen sind aufgrund der Wasserverteilung auf viele Früchte platzstabiler, als Sorten oder Ertragsjahre mit geringerem Behang. Zudem sind festere Sorten auch tendenziell platzempfindlicher, aufgrund der hohen Festigkeit des Shelf lifes.

Es gibt im praktischen Anbau sicherlich Maßnahmen, die die Festigkeit beeinflussen können, doch auch hier gibt es mehrere Faktoren zu beachten. Diese sind sehr Standort variabel.

Schon frühzeitig haben wir uns in unserer Baumschule auf das Steinobst konzentriert. Durch unsere langjährige Erfahrung im Anbau, in eigenen Versuchsgärten und in enger Zusammenarbeit mit Züchtern und Lizenzgebern sehen wir hier nach wie vor eine große Chance für die Anbauer. Auch von Seiten des LEH oder dem Endverbraucher wird qualitativ hochwertige Ware mit entsprechenden Eigenschaften geschätzt. 

Im speziellen sind im Sortiment der Aprikosen je nach Standort gute Erträge mit einer guten Fruchtqualität gesichert zu produzieren. Allgemein gibt es im derzeitigen Steinobst-Angebote viele gute etablierte und neue Sorten. 

Gerade auch in der Direktvermarktung reagieren die Kunden durchweg positiv auf Qualitätsware, hier ist es auch möglich speziellere Sorten an die Endverbraucher heran zu tragen, wie z.B. die bicoloren Kirschen, die mit einem runden fruchtigen Geschmack und ihrer Optik hervorstechen, sowie die dunkleren Aprikosen, die immer mehr angefragt werden im Vergleich zu den üblich einfarbig-orangen Sorten.

Allgemein wird es den Anbauern immer schwieriger gemacht auf geeignete Pflanzenschutzmittel zuzugreifen, da die Zulassungen immer geringer werden. Die vermehrte Zuwanderung invasiver Arten wird zunehmenden Thema werden. 

Aktuell stellen die Kirschessigfliege, die Mittelmeerfruchtfliege und verschiedene Wanzenarten die Anbauer vor größere Herausforderungen. Hier sehen wir eine wirtschaftliche Problematik der Effizienz zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gegenüber den zu erwartenden Gewinnmargen für die Zukunft bei den besonders bei spätreifenden Süßkirsch-Sorten.

Tendenziell kann man feststellen, dass die Perioden von regenreichen- oder trockenen Phasen insgesamt länger oder intensiver werden. 

Ebenso sind die Temperaturen merkbar angestiegen. In der Baumschule haben wir, verglichen zu von vor 30 Jahren, eine längere Vegetationsperiode, was unseren Bäumen und ihrem Wachstum zugutekommt.

Ein Teil unserer Flächen sind bewässerbar. Vor allem unsere Unterlagen werden dort angepflanzt. 

Allgemein kommt das Steinobst mit trockeneren Zeiten gut zurecht. Am Rande der Eifel profitieren unsere Bäume von nährstoffreichem vulkanischem Boden. Wir sehen eine zu regelmäßige Bewässerung eher problematisch an unserem Standort. 

Uns ist wichtig, dass unsere Bäume robust und gesund sind. Wir kommen mit unserem Standort noch gut mit den klimatischen Bedingungen parat.

Unser Fokus liegt im in der Bedienung der Erwerbsanbauer. Aufgrund der angefragten Mengen in Volumen und Stückzahl sind Einzelbäume für uns mit zu hohem Aufwand verbunden und logistisch in unseren Betriebsabläufen nicht realisierbar.

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