Auerbacher
Zwetschge, Prunus domestica
Die Sorte Auerbacher besitzt durch ihre hervorragenden Backeigenschaften einen hohen Marktwert. Da sie eine erhöhte Anfälligkeit für Valsa aufweist, beschränkt sich ihre Anbauempfehlung auf Trockengebiete.
Blüte
Zeitpunkt
mittel
Fertilität
selbstfertil
Frucht
Reifezeit
mittel, 7. Zwetschgenwoche
Größe, Form
mittelgroß, Ø 35 mm, 30-35 g, eiförmig
Farbe
violettblaue Frucht, Schattenfrüchte teils rötlich, sehr starke Beduftung
Fruchtfleisch
grüngelb, fest, saftig
Geschmack
zur Vollreife gut, bei Überbehang fad
Platzempfindlichkeit
gering bis mittel
Steinlöslichkeit
sehr gut
Scharka
hoch anfällig, bei Infektion vorzeitiger vorzeitiger Fruchtfall und Fruchtdeformationen
Baum
Wuchs
starkwachsend mit flachen Astabgangswinkeln, anfällig gegenüber Valsakrankheit, auffallend helles Laub
Ertrag
früh einsetzend, hoch bis sehr hoch, in manchen Jahren starker Junifruchtfall
Herkunft
Züchter, Ort
Herr Kruft, Geisenheim
Eltern, Abstammung
unbekannt, Zufallssämling
Synonyme
Kruft I, Johannisberg I, Achalmgräfin
Schutzrechte
freie Sorte